Freitag, 31. Oktober 2008

Freecom FSG-3 als Open-VPN Client

Da ich es leid war, die VPN-Verbindung in das Firmennetz ständig auf dem Notebook per Hand herzustellen und um eventuell weitere Netzwerkgeräte, wie zum Beispiel ein SIP-Telefon, mit dem Netzwerk zu verbinden, habe ich mein FSG-3 als Openvpn Client eingerichtet.
Zuerst sind die nötigen Pakete zu installieren:

ipkg install openvpn
ipkg install kernel-module-tun

Empfehlenswert ist zur Komprimierung noch LZO:

ipkg install lzo

Sämtliche Dateien des Openvpn Paketes werden wieder unter /opt/ abgelegt.
Die Konfigurationsdatei ist in meinem Fall /opt/etc/openvpn/openvpn.conf:


client
remote xxx.xxxxx.xx 1194
# Hostname/externe IP des Servers/Routers, Port entsprechend anpassen
proto udp
dev tun
pkcs12 /opt/etc/openvpn/mycert.p12 # Zertifikat im PKCS#12 Format
ns-cert-type server
verb 3
keepalive 10 60
route xxx.xxx.xxx.x 255.255.255.0 # entferntes Netz
comp-lzo


Die Authentifizierung erfolgt über X509 Zertifikate. Erstellt habe ich diese über eine eigene CA, Anleitungen dafür gibt es zum Beispiel auf der Openvpn Webseite, deshalb gehe ich hier nicht weiter darauf ein.
Mein Zertifikat ist im PKCS#12 Format erstellt, da dort alle Komponenten in einer Datei liegen. Andernfalls ist in der Konfiguration auf die einzelnen Komponenten zu verweisen:

#pkcs12 /opt/etc/openvpn/mycert.p12
ca /opt/etc/openvpn/ca.crt
cert /opt/etc/openvpn/server.crt
key /opt/etc/openvpn/server.key # This file should be kept secret

Die PKCS#12 Datei darf nicht mit einem Passwort versehen sein. Ist dies beim private Key der Fall, muss dies erst entfernt werden:

openssl rsa <> newserver.key

Da Openvpn automatisch beim Systemstart geladen werden soll, habe ich mir die Vorlage angepasst und nach /etc/init.d/openvpn kopiert. Bei den Anpassungen habe ich auf die vorhandenen Startscripte zurückgegriffen:

#! /bin/sh
echo 1 > /proc/sys/net/ipv4/ip_forward
if ( [ !
-c /dev/net/tun ] ) then
if ( [ ! -d /dev/net ] )
then
mkdir -m 755
/dev/net
fi
mknod /dev/net/tun c 10
200
fi
if (
!(/sbin/lsmod grep -q "^tun") );
then
/sbin/insmod
/lib/modules/2.6.18/kernel/drivers/net/tun.ko
fi

if [ -n "`pidof
openvpn`" ]; then
/bin/killall openvpn
2>/dev/null
fi
cd /opt/etc/openvpn --config
openvpn.conf
REMOTENET=xxx.xxx.xxx.x/24 #
Mit dem IP Kreis des
entfernten
Netzes ersetzen
INIF=eth0
IPaddr=$(grep ^config_ipaddr /etc/master.conf cut -d= -f2)
IPmask=$(grep ^config_netmask /etc/master.conf cut -d= -f2)
SUBNET=$(ipcalc $IPaddr $IPmask cut -d" " -f3)
/sbin/iptables -A FORWARD -i tun+ -o $INIF \

--source $REMOTENET --destination $SUBNET -m state \
--state RELATED,ESTABLISHED -j ACCEPT
/sbin/iptables -A INPUT -i tun+ --source $REMOTENET \

-m state --state RELATED,ESTABLISHED -j ACCEPT

Mittels dieses Startscripts wir zur Vorsicht IP Forward für IPv4 noch einmal eingeschalten, bei Nichtvorhandensein die Gerätedatei für tun angelegt und das Modul geladen. Dann wird Openvpn gestartet und noch ein paar Firewallregelen erzeugt. Die hier eingesetzten Regeln bewirken, das der Zugriff vom FSG-3 selbst und aus dem eigenen Netzwerk auf das entfernte Netzwerk möglich ist. Vom remote Netzwerk aus ist kein Verbindungsaufbau möglich, wenn dies gewünscht ist, müssen die Regeln so aussehen:

/sbin/iptables -A FORWARD -i tun+ -o $INIF --source $REMOTENET --destination \
$SUBNET -j ACCEPT
/sbin/iptables -A INPUT -i tun+ --source $REMOTENET -j ACCEPT

Letztendlich wird das Startscript noch aktiviert:

ln -s /etc/init.d/openvpn /etc/rc/S99openvpn

Somit startet der Openvpn Client bei jedem Systemstart automatisch.

Wie geht es weiter:

Freitag, 17. Oktober 2008

FSG - Kommandozeile mit Minimalkomfort

Im Moment bin ich dabei, mein Freecom Storage Gateway ein wenig in seinen Möglichkeiten zu erweitern. Speziell soll es auch als VPN Gateway arbeiten. Auf jeden Fall kommt man hier mit den vorgesehenen Möglichkeiten über die Admin-Oberfläche nicht viel weiter. Also geht es ab auf die Kommandozeile, an sich kein Problem. Dort fehlen dann aber schon schnell gewohnte Programme, wie zum Beispiel der GNU Midnight Commander oder einfach nur "less". Dies alles lässt sich recht einfach mittels "ipkg" nachinstallieren.
Die zusätzlichen Pakete werden dabei alle unter "/opt" installiert, um vom Standard System getrennt zu sein. Das ist insgesamt sinnvoll, macht den Aufruf aber umständlicher, da die Programmverzeichnisse nicht im Suchpath liegen.
Aus dem Grund bietet es sich an, die Datei "/etc/profile" mit folgendem Inhalt auzulegen:

PATH="$PATH:/opt/bin:/opt/sbin"
export PATH

Nach dem nächsten Systemstart ist der Suchpath erweitert und die neu installierte Software kann ganz normal aufgerufen werden.

Dienstag, 30. September 2008

Unser Shop für Linux Produkte eröffnet

Pünktlich zum 01.10.2008 haben wir unseren Shop für Linux Hard- und Software und Produkte für Netzwerke, Kommunikation, Internet und Open-Source eröffnet. Zu erreichen unter http://www.xlaptop.de

Montag, 18. August 2008

Highspeed Internet sofort und überall verfügbar

Ein Highspeed Internetzugang sollte heutzutage eigentlich in fast jedem Haushalt vorhanden sein. Sollte. Leider sieht es mit der Verfügbarkeit von DSL und Co. zum Teil sehr schlecht aus.
Ich wohne in Bohra, einem Dorf, welches Ortsteil von Schmölln / Thüringen ist. Hier wird sich in diese Hinsicht in absehbarer Zeit nichts tun. Aus beruflichen Gründen benötige ich das Internet aber täglich. Deshalb suche ich seit Jahren nach einer Möglichkeit, wenigstens eine Flatrate mit erträglicher Geschwindigkeit zu bekommen. Internet über Satelliten gibt es ja schon seit mehreren Jahren, mit dem Nachteil, das der Rückkanal über Modem oder ISDN läuft. Seit der CeBit 2007 wird nun auch eine Rückkanal fähige Variante von Astra2Connect angeboten und von mehreren Anbietern vertrieben.
Die Anbieter sind zum Beispiel die T-Com, Star-DSL oder Filiago. Ich habe mich für Filiago entschieden. Dort gibt es bis zum 30.09.2008 eine Flatrate mit 256 kbit/s Uplink und 64 kbit/s Downlink inklusive Hardware für 9.95€/Monat.
Das war dann der Auslöser, ich habe sofort bestellt. Die Hardware war innerhalb weniger Tage da. Die Installation bereitete Dank der mitgelieferten Anleitungen und des Zubehörs keine großen Probleme. Lediglich ein Stück Kabel war zur Einrichtung zusätzlich nötig, ansonsten war alles Benötigte im Paket vorhanden.
Da wir bereits eine Satellitenschüssel hatten und ich keine zweite installieren wollte, habe ich mir noch den Multifeed Adapter von Filiago bestellt und unseren bestehenden LNB "schielend" installiert. Es gibt zwar im Internet zum Teil etwas preiswertere Adapter, der aus den Filiago Shop ist aber auf Grund der Bauweise für diese Konstellation bestens geeignet.
Wenn die Schüssel erst einmal installiert und eingerichtet und das Kabel verlegt ist, geht der Rest fast von allein. Sowie das Modem an das Satelliten-Kabel angeschlossen ist stellt es eine Verbindung in das Internet her und installiert bei Bedarf ein Softwareupdate. Dann braucht man nur noch einen PC (oder besser Router) an den LAN Anschluss anzuschließen und auf DHCP zu stellen.
Wie es bis jetzt aussieht wird die Adresse an Hand der Hardwareadresse des Modems fest vergeben, man hat also quasi eine feste IP-Adresse. Dies kann sich aber in Zukunft irgendwann mal ändern. Ich habe mein Freecom FSG-3 angeschlossen und kann den Internetzugang bequem und sicher im Netzwerk nutzen.
Die Geschwindigkeit entspricht dem, was man an Hand der Daten erwarten kann. 4fache ISDN Geschwindigkeit ist zum Surfen im Prinzip ausreichend. Was systembedingt nicht so toll ist, ist die Latenzzeit. Die Pingzeiten liegen zwischen 500 und 1000 ms, damit ist die Nutzung von Internet über Satellit für Online-Actionspiele wirklich nicht zu empfehlen.
Fazit bisher: wenn kein DSL oder Kabelanschluss möglich ist, ist diese Variante zumindest eine Überlegung wert, speziell zu diesem Preis.

Werbung:
StarDSL: Internet Service Provider für Highspeed Internet via Satellit – bundesweit überall

Dienstag, 5. August 2008

Xing - wer braucht das

Heute kam mal wieder die jährliche Rechnung für meine Premium Mitgliedschaft beim Business Netzwerk Xing (früher openBC). Da stellt man sich natürlich mal wieder die Frage, ob sich diese Ausgabe auch lohnt.
Natürlich gibt es bei Xing auch die Möglichkeit einer kostenlosen Basis-Mitgliedschaft, die für die Pflege und den Ausbau von Geschäftskontakten schon viel bietet, aber die erweiterten Such- und Statistikfunktionen in der Premium-Mitgliedschaft sind schon sehr nützlich.

Ein paar Argumente für Xing will ich hier in den Raum werfen, diese können natürlich nicht vollständig sein:

  • Der Umfang an verfügbaren Daten meiner Kontakte ist wesentlich größer, als auf Visitenkarten oder im Adressbuch.
  • Die Daten werden von jedem Geschäftspartner (in der Regel) selbst aktuell gehalten. Wenn jemand das Unternehmen wechselt hat man trotzdem die aktuellen Kontaktdaten.
  • Über die Suchfunktion lassen sich interessante Kontakte schnell finden.
  • Eine interessante Möglichkeit ist, Kontakte der eigenen Kontakte kennen zu lernen.
  • Termine und z.B. Geburtstage können verwaltet werden.
  • In den verschiedenen Gruppen kann über alle möglichen Themen diskutiert werden und es gibt die Möglichkeit, Gleichgesinnte kennen zu lernen.
  • Im MarketPlace können freie Jobs angeboten oder danach gesucht werden.
  • BestOffers: Sonderangebote aus den verschiedensten Bereichen für Xing Premium-Mitglieder.
  • Adressbuch Abgleich mit den verschiedensten Systemen.
  • ...
Das alles lässt sich kostenlos und unverbindlich testen. Neue Mitglieder, die sich z.B. hier registrieren, bekommen kostenlos einen Monat Premium-Mitgliedschaft geschenkt. Schön ist, das man diese nicht kündigen muss, es wird nichts automatisch verlängert. Nach dem kostenlosen Monat fällt man automatisch auf die normale Mitgliedschaft zurück.
Natürlich gibt es jederzeit die Möglichkeit, zur Premium Mitgliedschaft zu wechseln.
Meine Empfehlung: einfach einmal austesten, es lohnt sich.

Freitag, 11. Juli 2008

Silvretta Classic 2008

Vom 02.07.2008 bis 06.07.2008 war ich zur Silvretta Classic, hier ein paar Bilder:

Hütte unterhalb der Kopsalpe











Startnummer 4












Reserve ist wichtig!












Verdeck
Posted by Picasa

Donnerstag, 10. Juli 2008

Netmask - neue Version

Als Netzwerkadministrator benötigt man die Berechnung von IP-Adressen, Netzwerkmasken und die Umrechnung der verschiedenen Formate sehr oft.

Vor circa 6 Jahren habe ich deshalb für mich ein kleines Script geschrieben, was genau dies bewerkstelligt. Um es ständig parat zu haben liegt es auf dem Webserver und kann natürlich auch von der Allgemeinheit genutzt werden.

Nachdem das Tool in den letzten Jahren ständig eines der am meisten aufgerufenen Seiten auf unserem Server ist, habe ich mich endlich mal an eine Überarbeitung gemacht. Die Ursprungsversion war in Sachen Optik und Bedienung doch ziemlich grottig. Hier findet Ihr nun die aktuelle Version, für Hinweise und Kritiken dazu bin ich natürlich immer offen.

Dienstag, 24. Juni 2008

Daten sicher auf dem Notebook speichern II

Seit meinem letzten Post dazu vor über 2 Jahren ist die Thematik interessanter denn je. Mittlerweile bin ich auf ein Programm gestossen, welches ich perfekt für meine Anforderungen finde. Die Software TrueCrypt ist eine freie OpenSource "on the fly" Verschlüsselungs Lösung, die unter Linux, Windows und MacOS X läuft. Verschlüsselt werden Container, diese können z.B. auf einem USB-Stick, Notebook oder Netzlaufwerk liegen, oder ganze Festplattenpartitionen. Diese können jeweils mit allen unterstützten Betriebssystemen genutzt werden.
Durch den sogenannten "Traveler Mode" kann das Programm selbst auf einen USB-Stick kopiert werden und steht dadurch immer zur Verfügung.
Geschützt werden die verschlüsselten Daten mit einem Passwort und optional zusätzlich mit einer Schlüsseldatei.
Alles in Allem handelt es sich um ein sehr nützliches Programm, welches durch sein einfaches Handling und die Mehrplattformfähigkeit die Verschlüsselung wichtiger Daten einfach macht und so zu einem deutlichen Plus an Sicherheit beitragen kann.

Firmen-Netzwerk über IPv6 angebunden

Unser Firmennetzwerk nutzt als Internetprovider www.tal.de, was mehrere Vorteile bietet. Zum einen bekommt man dort eine feste IP-Adresse, was für uns ein wichtiges Kriterium ist.
Zusätzlich haben wir ein /48 IPv6 Netz zugewiesen bekommen. Im Moment läuft IPv6 im Testbetrieb bereits sehr stabil. Unser Router, ein Lex-Gateway mit einem speziell angepassten Debian auf einer Flash Karte, war natürlich vom ersten Moment an IPv6 ready.

Freitag, 20. Juni 2008

Neue private Webseite

Meine private Webseite ist nun endlich auch online, Themen: Fotografie, Linux, Motorrad...

Mittwoch, 24. Oktober 2007

FSG-3 Festplatte erweitern

Es hatte sich schon länger abgezeichnet, die 80GB Festplatte ist viel zu klein (es ist allerdings auch eine Gesetzmäßigkeit, das Festplatten immer zu klein sind, egal wie groß sie sind). Also sollte diese durch ein größeres Modell ersetzt werden. Ich habe mich für eine 320GB Festplatte (Hitachi HDT72503) entschieden. Im Prinzip sollte auch jedes andere Modell funktionieren, wichtig ist natürlich, das es sich um eine IDE Platte handelt.
Nach dem vorsichtigem Zerlegen des Gehäuses und Ausbau der alten Platte habe ich diese mit Acronis "True Image" auf die neue Platte gespiegelt (dabei die Partitionsgrößen angepasst) und mit Acronis "Disk Director" den MBR kopiert. Nach Einbau der neuen Platte gebootet und alles lief wieder. Subjektiv läuft das Gerät nach dem Eingriff sogar ruhiger als vorher.
Natürlich sollte man bei solch einem Eingriff bedenken, das dabei die Garantie verloren geht, also äußerste Vorsicht.
Wie es aussieht, lässt sich das Gerät auch relativ einfach mit W-LAN erweitern, dies werde ich in Zukunft mal testen.

Donnerstag, 21. September 2006

Freecom FSG-3 W-LAN

Nachdem in den letzten Wochen ziemliche Funkstille war, geht es nun mit aktuellen News weiter. Immerhin war der Grund dafür positiv, am 28.06.2006 kam unser Töchterchen Mara Joline zur Welt.
Neues gibt es auch von Freecom, das FSG-3 mit Wireless LAN. Das erweitert das Einsatzspektrum natürlich enorm. Hoffnung gibt es auch für User, welche bereits ein FSG-3 ohne W-LAN ihr eigen nennen, Freecom denkt darüber nach, ein Nachrüstkit auf den Markt zu bringen.
Eventuell kann man dies auch selbst nachrüsten, im Gerät ist ein Mini-PCI Slot vorhanden in welchen die Karte gesteckt wird. Unterstützt wird bisher der "Marvell 88W8335 TGJ" Chipsatz, Karten damit bekommt man aber anscheinend sehr schlecht. Ich bleibe auf jeden Fall mal am Ball.

Montag, 8. Mai 2006

Geld allein macht nicht glücklich,

... sagt man. Wer aber lieber mit Geld glücklich werden will, sollte sich unbedingt die zwei aktuellen Podcasts von HPZ ( http://hypnoseausbildung.blogspot.com ) anhören!

Bloggen mit dem OGO

... ist möglich. Diese Meldung wurde mit dem OGO an die "Mail-to-Blogger-Adresse" gesendet. Schön wäre natürlich noch eine Möglichkeit, blogger.com in einer OGO/PDA angepassten Darstellung zu haben.

Dienstag, 4. April 2006

Pocket Web - das Internet in der Tasche

Wer hätte das nicht gern, das Internet in der Tasche. Und dann natürlich auch noch bezahlbar.
Eine Lösung gibt es von 1&1 und vodafone, diese nennt sich "1und1 Pocket Web". Das schöne daran ist die Koppelung mit einer Flatrate, womit man für 9,99 € pro Monat Internet und E-Mail nutzen kann soviel und solange man möchte. Die Einrichtung kostet einmalig 29,99 €, das Gerät 49,99 €. Wer das SMS100-Paket dazubucht (100 SMS für 9,99 €/Monat) bekommt das Gerät gar für 1,- €.

Weiterhin gibt es einen E-Mail push Service für 1&1, GMX oder web.de Adressen, einen echten Browser, Kontakt und Terminverwaltung, es kann sogar über ein Bluetooth Headset telefoniert werden.

Ein paar weitere Infos gibt es zum Beispiel im OGO PocketWeb Forum oder im 1&1 PocketWeb Portal.

Wenn das mal nicht das perfekte Gerät zum mobilen bloggen ist. ;-)

Bestellen kann man das alles zum Beispiel hier.

Dienstag, 21. März 2006

LEX-Gateway mit Flash Disk

Die embedded Rechner der Firma LEX-System sind an sich schon eine tolle und preiswerte Lösung für Thin-Clients oder kleine Server.
Besonders als Gateway-Server empfehlen sich lüfterlose Geräte. Wird dabei noch auf eine Festplatte verzichtet, kann das komplette Gerät passiv gekühlt werden und ist praktisch geräuschlos.
Die LEX-Rechner bieten die Möglichkeit, neben eine 2,5 Zoll Notebook Festplatte ein DiskOnChip Modul bzw. eine CF-Karte zu verwenden.
Aus diesem Grund habe ich eine Debian Distribution an die Gegebenheiten eines Flash Speichers angepasst und bereits längere Zeit im Einsatz. Sollte jemand daran Interesse haben, ich freue mich über jeden Kontakt.

Das Freecom FSG-3 Storage Gateway

Vor einiger Zeit habe ich mir das Freecom FSG-3 Storage Gateway zugelegt. Hier nun die ersten Erfahrungen damit.

Was ist wohl das Erste, was ein IT-Fachmann mit einem neuen Gerät macht? Richtig, aktuelle Firmware besorgen und installieren. ;-)
Diese gibt es hier: http://www.openfsg.com/ zum Download. Ausserdem findet sich auf dieser Seite ein Forum und einiges an Doku, also für frischgebackene FSG User eine wichtige Anlaufstelle.
Aktuell ist im Moment die (Beta-) Version 3.1.8.

Ein paar Infos zur Hardware:

# cat /proc/cpuinfo
Processor : XScale-IXP4xx/IXC11xx rev 1 (v5b)
BogoMIPS : 266.24
Features : swp half thumb fastmult edsp

Hardware : Intel IXP425 Freecom Platform
Revision : 0000
Serial : 0000000000000000

# cat /proc/pci
PCI devices found:
Bus 0, device 0, function 0:
Co-processor: PCI device 8086:8500 (Intel Corp.) (rev 1).
Prefetchable 32 bit memory at 0x0 [0xffffff].
Prefetchable 32 bit memory at 0x1000000 [0x1ffffff].
Prefetchable 32 bit memory at 0x2000000 [0x2ffffff].
Prefetchable 32 bit memory at 0x3000000 [0x3ffffff].
Prefetchable 32 bit memory at 0xff000000 [0xffffffff].
I/O at 0xffffff00 [0xffffffff].
Bus 0, device 12, function 0:
RAID bus controller: PCI device 1106:3249 (VIA Technologies, Inc.) (rev 80).
IRQ 22.
Master Capable. Latency=128.
I/O at 0xfffffff0 [0xffffffff].
I/O at 0xffffffe0 [0xffffffef].
I/O at 0xffffffd0 [0xffffffdf].
I/O at 0xffffffc0 [0xffffffcf].
I/O at 0xffffffa0 [0xffffffbf].
I/O at 0xfffffe00 [0xfffffeff].
Bus 0, device 14, function 0:
USB Controller: NEC Corporation USB (rev 67).
IRQ 23.
Master Capable. Latency=128. Min Gnt=1.Max Lat=42.
Non-prefetchable 32 bit memory at 0x4bfff000 [0x4bffffff].
Bus 0, device 14, function 1:
USB Controller: NEC Corporation USB (#2) (rev 67).
IRQ 23.
Master Capable. Latency=128. Min Gnt=1.Max Lat=42.
Non-prefetchable 32 bit memory at 0x4bffe000 [0x4bffefff].
Bus 0, device 14, function 2:
USB Controller: NEC Corporation USB 2.0 (rev 4).
IRQ 23.
Master Capable. Latency=128. Min Gnt=16.Max Lat=34.
Non-prefetchable 32 bit memory at 0x4bffdf00 [0x4bffdfff].

# free
total used free shared buffers
Mem: 61880 25088 36792 0 4028
Swap: 72284 0 72284
(64 MB RAM)

# cat /proc/ide/hda/model
HDS728080PLAT20
(Hitachi Deskstar 7K80 hard disk, 80GB )

Das Gerät wird über einen temperaturgeregelten Lüfter aktiv gekühlt. Dieser kann im Betrieb doch stellenweise recht laut werden, hier ist noch Platz für Verbesserung.

und zur Software:

# uname -a
Linux Server 2.4.27-uc1 #1470 Thu Feb 9 18:21:26 CET 2006 armv5b unknown

Es ist eine minimale Linux Distribution (enthält z.B. busybox) auf /dev/hda2 installiert. Wie es aussieht, befindet sich nach einem Firmware Update eine Sicherung der vorhergehenden Software auf /dev/hda1
Als Dateisystem kommt reiserfs zum Einsatz.

Hier erst einmal eine Auflistung der Dienste, welche nach der Aktualisierung verfügbar sind:

- dhcp
- DynDNS
- Webserver
- Fileserver (Samba)
- FTP-Server
- SSH-Server
- Firewall
- Router (Internetzugang über LAN, DSL, Kabelmodem...)
- VPN (ipsec Server oder Client, authentifizierung im Moment leider nur über PSK möglich)
- Mail-Server (pop3, imap, smtp, fetchmail)
- SQL-Server (mysql, phpmyadmin ist bereits installiert)
- Media Server

Wie man sieht, man kann mit diesem Mini-Server jede Menge anfangen.

Möglichkeiten zur Verbesserung gibt es natürlich immer:

- Silent is golden ;-)
- Shutdown, im Handbuch ist nur die Methode über das Web Interface beschrieben, welche anderen Möglichkeiten gibt es? Hier zumindest noch eine
- Wake on LAN für das FSG selbst bzw. die Möglichkeit, andere Geräte darüber aufzuwecken?
- WLAN
- Acronis True Image 8.0 liegt bei, dies ist natürlich nicht mehr ganz aktuell, es gibt aber die Möglichkeit für ein vergünstigtes Update

Interessant wäre natürlich auch die Möglichkeit, die interne Festplatte gegen ein größeres Modell auszutauschen. Dies wird mir wohl irgendwann bevorstehen. Ich glaube aber, das lässt sich mit Linux Kenntnissen und einem guten Disk Imaging Programm (Acronis Disk Director, Partition Magic...) lösen. Vorsicht, die Garantie geht mit solchen Aktionen natürlich flöten. Ich werde aber auf jeden Fall weiter darüber berichten.

Daten sicher auf dem Notebook speichern

Wer viel mit dem Notebook unterwegs ist kennt sicher auch die Angst, das dieses irgendwann gestohlen wird oder verloren geht. Dabei ist sicher nicht nur der reine Verlust das Problem, falls sensible Daten auf dem Gerät gespeichert sind besteht auch die Gefahr, das diese in die falschen Hände geraten. Das Selbe kann natürlich auch mit Daten auf einem PDA oder USB-Stick passieren, da diese noch schneller verloren gehen.
Deshalb ist die Verschlüsselung wichtiger Daten gerade auf portablen Datenträgern ein Muss.
Ich habe dazu ein Programm getestet, ViPNet SafeDisk der Firma Infotecs.
Das Programm legt so genannte "Container" an, welche auf jeden Datenträger gespeichert werden können. Diese werden mit einer 256 Bit AES Verschlüsselung geschützt. Der Benutzer kann nach Eingabe seines Passwortes (bzw. Authentifizierung durch USB Flash Disk, SmartCard, iKey...) die Container einbinden, diese erscheinen dann als normale Laufwerke.
Zusätzlich gibt es noch einen Panic Modus, welcher zusätzlich eingeschalten werden kann. Damit können Container durch eine Tastenkombi sofort getrennt oder gar dem Reisswolf übergeben werden.
Eine Demo gibt es hier. Kaufen kann man es zum Beispiel hier.

Freitag, 3. März 2006

Linux Server für das Wohnzimmer

Sich seinen Linux Server selbst zusammenzustellen ist cool, macht Spass und man lernt dabei.

Wenn dieser aber im Wohnzimmer statt im Serverraum stehen soll, werden besondere Anforderungen an die Hardware gestellt. Diese soll leise sein, nach Möglichkeit wenig Strom und Platz verbrauchen und auf das Äußere kommt es manchmal doch an!

Es gibt zum Beispiel die kompakten booksize Gehäuse mit stromsparenden Prozessoren (VIA, Intel Celeron M ...) der Firma LEX System, welche diese Anforderungen erfüllen.

Diese können unter anderem hier bezogen werden: LR IT-Systeme Shop

Eine weiter Möglichkeit, sich Linux in das Wohnzimmer zu holen, sind die neuen AVM FRITZ!Box, welche Linux als Betriebssystem einsetzen.

Auch neu ist das universell einsetzbare "FSG-3 Storage Gateway" der Firma Freecom. Dieses Gerät beinhaltet eine Filserver, Webserver, Gateway, Firewall und vieles mehr. Zusätzliche Dienste sind in Entwicklung.



Solch ein Gerät habe ich mir kürzlich zugelegt und werde weiter darüber berichten.

Montag, 6. Februar 2006

Überallfernsehen im Altenburger Land

Seit dem 05.12.2005 ist in Mitteldeutschland der Empfang von DVB-T möglich. Gerade zum anstehendem sportlichen Top-Event im Sommer ist damit der Empfang mittels tragbaren Fernsehgerät oder Notebook auch im Garten, beim Grillen und so weiter möglich. Ich werde in nächster Zeit die Empfangsmöglichkeiten im Altenburger Land und Umgebung etwas genauer austesten und hier weiter darüber berichten.

Weitere Infos zum Thema gibt es hier: http://www.dvbt-mitteldeutschland.de/